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Menschenrechte

Pakistan: Christliche Kinder und Jugendliche ständig in Gefahr

18.07.2022

Die pakistanische Flagge. Symbolfoto: pixabay.com
Die pakistanische Flagge. Symbolfoto: pixabay.com

Lahore/Lissabon (IDEA) – Die internationale Gemeinschaft muss mehr gegen die Entführungen von Kindern und Jugendlichen aus christlichen und hinduistischen Familien in Pakistan tun. Das hat der katholische Erzbischof von Lahore, Sebastian Shaw, bei einer Veranstaltung des christlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ in Lissabon gefordert.

Jedes Jahr würden in dem islamischen Land bis zu 1.000 Kinder aus den religiösen Minderheiten entführt. Die meisten von ihnen seien Mädchen und junge Frauen. Sie würden oft vergewaltigt, zwangsverheiratet und gezwungen, zum Islam zu konvertieren. Es gebe aber auch Fälle von Jungen und jungen Männern, die entführt, misshandelt oder sogar ermordet würden. Oft verschwänden junge Menschen spurlos, und die Eltern blieben über ihr Schicksal im Ungewissen.

In einigen Regionen des Landes ließen christliche Eltern ihre Kinder aus Angst vor einer Entführung nicht einmal im Garten spielen. Von den über 222 Millionen Einwohnern Pakistans sind 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen und zwei Prozent Hindus.

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